IFS Internal Family System

IFS – die Systemische Arbeit mit der inneren Familie

 
Weiterbildung des IFS Instituts München

 
Die Arbeit mit IFS (internal family system) wurde von Richard C. Schwartz in den 80ger Jahren entwickelt und geht davon aus, dass jeder Mensch aus einem System von Persönlichkeitsanteilen besteht. Dabei hat jeder Anteil wertvolle Qualitäten und ist darauf ausgelegt, eine wichtige und wertvolle Rolle im inneren System einzunehmen. Im Laufe bestimmter Erfahrungen werden Teile jedoch oft in extreme Rollen hineingezwungen. IFS hilft, Persönlichkeitsanteile mit ungünstigen Verhaltensmustern, die sich aufgrund der Lebenssituation notwendigerweise ausgebildet haben, von ihren damals sinnvollen, heute aber hinderlichen Rollen zu befreien. Dies geschieht durch die wertschätzende und respektvolle Begegnung mit den Teilen und besonders durch den Kontakt des Klienten zu seinem inneren, heilen und unverletzlichen Kern, der in IFS das „SELBST“ genannt wird. Von diesem SELBST aus können wir mit anderen, belasteten Teilen der Psyche kommunizieren und sie transformieren.

 
Für wen eignet sich die Arbeit mit IFS?
Die IFS-Methode, die Systemische Therapie mit der Inneren Familie, eignet sich für Psychotherapeuten ebenso wie für Fachleute in therapeutischen, medizinischen, sozialen und beratenden Berufen, Coaches oder Führungskräfte. Sie ist ideal für alle, die fachliche und persönliche Entwicklung anstreben, und wird weltweit von einer stetig wachsenden Zahl von Therapeut:innen und anderen Fachleuten angewendet.

 
Als psychotherapeutische Methode hat IFS bereits vielen Therapeut:innen der verschiedensten Richtungen sowie deren Klient:innen geholfen zu verstehen, wie und warum die Verbindung zu dieser wertvollsten menschlichen Ressource blockiert ist. Mit IFS gelingt es, die Klient:innen zu ihrer inneren Weisheit, ihrem SELBST, zu führen. In diesem befreienden, heilsamen SELBST-Zustand ist man in der Lage, sich von extremen Glaubenssätzen und Emotionen zu lösen und die innere Beziehung zu seinen Teilen zu transformieren. Wenn auf diese Weise wieder Harmonie und Balance im inneren System einer Person entsteht, stellt sich ein Gefühl von Frieden, Klarheit und Zuversicht ein. Weitreichende positive Veränderungen in der Symptomatik und den Beziehungen zu anderen sind die Folge.

 
Die IFS-Methode hat sich inzwischen im ganzen europäischen Raum etabliert und erfreut sich wachsender Bekanntheit. Das Münchner IFS-Institut wurde 2014 von Eva Orinsky und Marlene Fellner gegründet und bietet Fortbildungen im deutschsprachigen Raum – Hamburg, Köln, München, Berlin, Wien, der Schweiz sowie online an. Seit seiner Gründung trägt das Institut maßgeblich zur Verbreitung und Weiterentwicklung von IFS im deutschsprachigen Raum bei.

 
IFS-Weiterbildungen am IFS-Institut München
Das Curriculum der IFS-Weiterbildung des Münchner Instituts wird seit 12 Jahren fortlaufend weiterentwickelt und ist von den Psychotherapeutenkammern Nordrhein-Westfalen und Bayern anerkannt.
Die Weiterbildung vermittelt die IFS-Methode sowohl praxisnah als auch theoretisch fundiert. In einer wertschätzenden Lernatmosphäre erwerben die Teilnehmenden Schritt für Schritt die fachlichen und praktischen Grundlagen für die Arbeit mit IFS.

 
Die Weiterbildung umfasst fünf aufeinander aufbauende Stufen: Einführungsworkshop, Basistraining, Aufbautraining, Zertifizierung und Masterclass. Nach dem Basistraining bietet das Aufbautraining die Möglichkeit, bestehende Kenntnisse zu vertiefen und neue Anwendungsbereiche kennenzulernen.
Die einzelnen Weiterbildungsstufen können flexibel an den verschiedenen Standorten des IFS-Instituts München absolviert werden. So lässt sich der individuelle Weiterbildungsweg entsprechend den eigenen Interessen und beruflichen Schwerpunkten gestalten.

 
IFS ist nicht nur eine psychotherapeutische Methode, sondern auch ein spiritueller Weg. Die Arbeit mit dem inneren System lädt dazu ein, den eigenen Anteilen mit Wertschätzung und Mitgefühl zu begegnen. Daraus können mehr innere Verbundenheit, Frieden und ein tieferes Gefühl der Verbundenheit mit anderen Menschen und der Welt entstehen.

 
IFS-Basistraining (in der Schweiz am Kientalerhof)
Die drei Module des Basistrainings verteilen sich über ein Jahr und dauern jeweils fünf Tage. Zusätzlich treffen sich die Teilnehmenden in Kleingruppen zwischen den Modulen und üben das im Training Erarbeitete. Die längeren Zeitabstände zwischen den Modulen sind wertvoll für ein tieferes Verständnis des Modells und die eigene IFS-Entwicklung. Was im Modul angestoßen wird, kann sich in den Zwischenzeiten entfalten und Sie kommen mit neuen Anliegen ins nächste Modul.

 
Theoretische & praktische Inhalte
• Grundannahmen des Modells
• Das Konzept des Inneren Familiensystems
• Generelle Ziele der IFS-Therapie
• Das Selbst und die Teile
• Die Dynamik im Inneren System
• Die grundlegenden IFS-Techniken für die Arbeit mit Einzelpersonen
• Die einzelnen Schritte
• Der Fluss des Modells
• Das Erleben erforschen und vertiefen
• Für Sicherheit sorgen
• Zugangswege für den Klienten
• Das Externalisieren
• Umgang mit Polarisierungen
• Integration und Abrundung einer IFS-Sitzung
• Die spirituellen Aspekte des Modells
• Die besondere therapeutische Haltung im Arbeiten mit IFS
• Abschluss einer IFS-Therapie

 
Methoden
Unsere IFS-Fortbildung bietet Ihnen einen hohen erfahrungsorientierten Anteil ebenso wie ein klares theoretisches Fundament.
Vorträge und Diskussionen

 
Im IFS-Basistraining werden Ihnen Lerninhalte durch anschauliche Vorträge und Diskussionen vermittelt. Diese werden ergänzt durch, Demo-Sitzungen, geführte Innenreisen und Nachbesprechungen. Während dem gesamten Training legen wir ganz besonderen Wert auf Lernqualität und didaktische Klarheit.
Erfahrungsorientiertes Lernen

 
In Einzelarbeit sowie in der Gruppe erforschen Sie durch erfahrungsorientiertes Lernen ihr eigenes inneres System. Durch die Vertrautheit mit den eigenen Teilen können die Reaktionen auf Teile von Klient:innen klarer wahrgenommenen und reflektiert werden.

 
Üben unter Supervision
In kleinen Gruppen üben Sie unter Anleitung und Supervision von erfahrenen Assistent:innen, was sie zuvor in Vorträgen, Demo-Sitzungen und Nachbesprechungen gehört, gesehen und erlebt haben. Das erlaubt es Ihnen nicht nur, Ihr Verständnis des IFS-Modells und die notwendigen Fähigkeiten schrittweise zu vertiefen, sondern ermöglicht Ihnen auch, immer mehr die Qualitäten des SELBST-Zustandes zu erleben, der sowohl für die eigene Entwicklung wie für den therapeutischen Prozess so bedeutsam ist. Die therapeutische Arbeit wird dadurch zugleich leichter und effektiver.
Lernumfeld & Team

 
Unsere Ausbildungsgruppen halten wir mit 20 Teilnehmenden bewusst klein. Jedes Modul wird von zwei Trainer:innen geleitet, vier Assistent:innen begleiten zusätzlich die Lernprozesse der Teilnehmenden. So entsteht ein sicherer Rahmen und Raum für intensives und erfahrungsorientiertes Lernen. Unsere Trainer:innen werden zudem an allen Standorten und in allen Formaten eingesetzt. So kommen Sie in den Kontakt mit der Vielfalt der individuellen IFS-Stile unserer Trainer:innen und können ihren eigenen, authentischen IFS-Stil entwickeln. Gleichzeitig entsteht ein immer tieferes Verständnis für das IFS-Modell, das trotz individueller Stile immer gleichbleibt.

 
Voraussetzungen
Voraussetzung für die Bewerbung zum Basistraining ist ein Einführungsworkshop.

 
IFS-Institut München
Hier finden Sie alle Infos zum IFS-Institut München und Antworten auf häufig gestellt Fragen.

 
Kurskosten
CHF 4’500

Infomaterial

Kontakt

+41 33 676 26 76
E-Mail: info@kientalerhof.ch

mit Constance SPRING und
Regina WAGENER

5 Tage