Japanischer Tanz und Meditation
Die Anfänge dieser Tänze liegen im 14. Jahrhundert.
Minimalisierung, Zurückhaltung, Stille prägen die No-Tänze. Der Tänzer versucht nicht, in der Bewegung nach oben die Schwerkraft zu überwinden, wie z.B. in den Sprüngen oder Hebefiguren des Balletts, sondern sucht die Verwurzelung, die Verhaftung am Boden. Das drückt sich vor allem in dem spezifischen Gleitschritt (Suriashi, Hakobi) des No-Tanzes aus. Es gibt keine virtuosen Beinbewegungen, beide Füße halten immer gleichzeitig Kontakt zum Boden. Ebenso verhält es sich mit den Armen: keine Gestikulation oder vom Körper losgelöste Bewegungen.
Der Tänzer sucht die Körpereinheit, die Ganzheit in seinen Bewegungen, die Verbundenheit mit seinem Zentrum (Hara / Koshi). Das bedeutet eine ruhige, extrem einfache und klare Formensprache, die deswegen den Betrachter umso stärker berühren kann...
Seminarinhalte
- Körperarbeit
- Grundhaltung (im Sitzen, Stehen, Gehen)
- Körpereinheit, Körperachse
- Gleitschritt (Hakobi)
- Gleichgewicht, Schwerpunktverlagerung, Bewegungszentrum
- Anspannung / Entspannung / Grundspannung
- Vorstellung verschiedener Kata (Bewegungsformen)
- Bedeutung der Atmung
- Rhythmus: Jo-Ha-Kyu
- Handhabung des Fächers
- Einstudierung eines einfachen Tanzes
- Meditationsübungen im Sitzen und Gehen
- Kulturhistorische Vorstellung des No-Theaters
Japanische Künste als Körpertherapie
Bei allen japanischen Künsten steht nicht der Leistungsgedanke, die technische Meisterschaft oder Ähnliches im Vordergrund, sondern die Möglichkeit bis ins hohe Alter sowohl körperlich als auch mental beweglich, entspannt, offen zu bleiben oder zu werden.Kurszeiten
1. Tag10.00 - 12.30 Uhr | 14.30 – 18.30 Uhr
2. Tag
09.00 – 12.30 | 14.30 – 18.30 Uhr
3. Tag
09.00 – 12.30 | 14.30 – 17.00 Uhr
Kursstunden
20 StundenZielgruppe
Jeder ist willkommen! Keine Vorkenntnisse sind notwendig.Kursleitung
Matthias STETTLER
studiert und praktiziert seit 40 Jahren verschiedene Kampfkünste (Karate, Tai ji quan – Yang- und Chen-Stil, Tui Shou/Pushing Hands, Kyudo, Aikido, Katori Shinto) und beschäftigt sich seit 35 Jahren mit Körpertherapien. Er ist Ende der 1990er Jahre die japanischen Traditionen und Wege vor Augen nach Japan aufgebrochen. Die nächsten 20 Jahre hat er die japanischen traditionellen Künste (Tee, No Theater, Schwert, Bogen, Heilkunst) in direktem Meister-Schüler-Unterricht bei den jeweiligen Großmeistern gelernt und praktiziert. Seit 2017 gibt er Einführungen und Unterricht in den jeweiligen Künsten in Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Ebenso ist er als Körpertherapeut tätig.
Kurskosten
CHF 600 (exkl. Unterkunfts-, Verpflegungskosten und Kurtaxe)
CHF 540 (exkl. Unterkunfts-, Verpflegungskosten und Kurtaxe). Der Frühbucherpreis ist nur anwendbar bei einer Anzahlung von 20% 14 Tage nach Anmeldung und Bezahlung der Restkosten bis spätestens 60 Tage vor Seminarbeginn. Bitte beachten Sie hierzu die Ziff 8, 20 und 21 der AGB.
Preise pro Person für Übernachtung inkl. Vollpension für 2 Nächte | CHF |
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ChieneHuus: | |
Einzelbelegung Doppelzimmer Lehmputz od. Holz100 mit WC/Dusche | 500.00 |
Doppelzimmer Lehmputz od. Holz100 mit WC/Dusche | 380.00 |
Kientalerhof: | |
Einzelbelegung Doppelzimmer mit WC/Dusche | 400.00 |
Einzelzimmer mit WC/Dusche | 380.00 |
Einzelbelegung Doppelzimmer mit Etagendusche/WC | 360.00 |
Doppelzimmer mit WC/Dusche | 310.00 |
Doppelzimmer mit Etagendusche/WC | 290.00 |
Dreibettzimmer mit WC/Dusche | 290.00 |
Dreibettzimmer mit Etagendusche/WC | 250.00 |
Vierbettzimmer mit Etagendusche/WC | 230.00 |